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Schreiben und Sinn

Der Sinn scheint auf!

Im Schreiben

Wir können frei schreiben. Nichts hindert uns. Wir können Verschiedenstes auf verschiedene Weise schreiben. Je nachdem, worauf wir unseren Blick lenken.

Wenn wir schreiben oder unser Geschriebenes betrachten, dann können wir manchmal sagen: Das ist sinnvoll, das hat Sinn. Und manchmal müssen wir eben auch feststellen: Das hat keinen Sinn.

Welches ist eigentlich das Kriterium, nach dem wir beurteilen können, „Das hat Sinn“ und einmal feststellen können oder müssen, „Das hat keinen Sinn“.

Die Antwort darauf: „Das merke ich eben“ oder „Das spüre ich“, stellt mich nicht zufrieden.

Was merke ich denn da? Was spüre ich denn da?, wenn ich dem Sinn begegne oder den Sinn vermisse. (Unter Umständen: schmerzlich vermisse!) Was ist dieser Sinn, der aufscheint, dem ich begegnen kann, den ich in der Begegnung erfassen und den ich doch nicht erkennen kann?


Anmerkung 1: … bisher noch nicht erkennen kann. Ich bin auf der Spur und habe Witterung aufgenommen.

Anmerkung 2: Wenn ich festellen kann oder muss, dass einem Geschriebenen kein Sinn innewohnt, so ist das Geschriebene doch nicht sinnlos. Denn dann liegt der Sinn im Schreiben darin, mich in meiner Erkenntnis zu entwickeln; in der „Erkenntnis“ des fehlenden Sinns werde ich sanft zum Sinn geführt.


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